365 changes – Seite 6 – We make a living by what we get, but we make a life by what we give
 

Tag 36

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Unilever Food SOLUTION (ich sehe die Lösung nicht)?

Eine Vielzahl der Kochwettbewerbe an denen ich die letzten Jahre teilgenommen habe, wurden zum Teil gesponsert von „Unilver Food Solutions“. Ich wäre nie im Geringsten auf die Idee gekommen genauer hinter die Fassade dieses Giganten zu blicken. Naja, lieber später als nie.

Unilever verwendet Palmöl vom Palmöllieferant „Wilmar“. „Wilmar“ lässt eine der grössten Mangrovenwälder Indonesiens zerstören für Ölpalmenplantagen. „Regenwald.org“ hat eine Petition gestartet gegen Unilever. Sie fordern: „Schluss mit Palmöl! Kein Handel mit Raubbaufirmen.“

Auf 66 Millionen Tonnen jährlicher Produktion sind wir schon gekommen. Palmöl ist das meist produzierte Pflanzenöl, es wird jedoch zum niedrigsten Weltmarktpreis in der Industrie verkauft. Es steckt in so vielem, wie zum Beispiel Margarine, Cookies, Waschmittel, Bodylotion, Kerzen und sogar in der Schminke. Die EU importierte 2016 6.43 Tonnen Palmöl, davon 4.37 Mio aus Indonesien und 2.06 Mio aus Malaysia. (Was viele nicht wissen, fast die Hälfte des importierten Palmöls fliesst in Biosprit.). Weltweit dehnen sich die Palmölplantagen auf mehr als 27 Millionen Hektar aus (das ist so gross wie Neuseeland).

Hier geht’s zur Petition:
https://www.regenwald.org/petitionen/1101/unilever-kahlschlag-fuer-tuetensuppen#more

Tag 35

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Moldawien!

Gestern durfte ich teil einer wunderschönen Hochzeit sein! Am Ende der kirchlichen Trauung wurde auf die Kollekte hingewiesen. Das Brautpaar hat sich entschieden die Kollekte an die christliche Gemeinde Moldawien zu spenden. Da die Braut schon seit vielen Jahren eine enge Beziehung zu Moldawien pflegt und schon oft begeistert von diesem armen Land erzählt hat, kam einiges zusammen! Eine wunderbare Idee, da alle Menschen noch von den Ehegelübden gerührt waren, griffen alle Grosszügig in das Portemonnaie!

Falls du auch einmal Lust hättest auf eine Mission im Osten:
http://www.ostmission.ch/de/patenschaften/wir-kinder-von-moldawien.html

Tag 34

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Welterschöpfungstag

Der 2. August 2017 wurde zum diesjährigen Welterschöpfungstag gekürt. Ab heute Leben wir von einem Kredit, welch uns die gute Mutter Erde zur Verfügung stellt. Gestern haben wir alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht, welche die Erde in einem Jahr regenerieren kann. Jedes Jahr berechnet der „WWF“ und das „Global Footprint Network“ das Datum an dem das jährliche Produktionsvermögen aufgebraucht ist. Wir erreichen die Nachschubsgrenze der Biokapazität jedes Jahr früher.

Wir Schweizer verbrauchen drei Erden, zwar sind wir niedriger als Amerika und Australien (fünf Erden), jedoch liegt der Durchschnitt bei 1.7 Erden.

Mehr zu dem Thema hier:
http://www.wwf.ch/de/aktuell/medien/medienmitteilungen/?2195/Ab-bermorgen-lebt-die-Menschheit-fr-den-Rest-des-Jahres-auf-Kredit

Tag 33

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Die wirklich wichtigen Dinge im Leben

Was besitzt du alles in deinem Leben an Materiellem? Was brauchst du alles in deinem Leben an Materiellem? Von welchen Besitztümern nimmst du gar keine Notiz mehr, möglicherweise schon seit Jahren?

Vor kurzem habe ich eine Dokumentation auf Netflix gesehen. Sie heisst „MINIMALISM“ und es geht, wie es der Titel schon sagt, um Minimalismus.

In der heutigen Gesellschaft ist es ganz normal nach Materiellem zu streben. Ein Haus, dazu ein Auto, einen Kleiderschrank voller Kleider von dem wir nur 20 % nutzen, 50 Teller, 30 Gläser, 7 Mixer, 20 Stühle, 3 Sofas, 5 Yogamatten, usw…

Doch eigentlich nutzen wir in unserem Haus nur 40 % der Wohnfläche, fahren mit dem Auto obwohl wir zwei Fahrräder in der Garage stehen haben, essen immer vom selben Teller, trinken immer aus unserer Lieblings Didl- Tasse, ziehen immer unsere bequemste Jeans an, setzen uns immer auf den Stammplatz am Esstisch etc..

Der Film hat mich dazu bewegt einfach wahrzunehmen in welch einem Luxus ich schwelge, obwohl ich dies gar nicht benötige.

Sollte ich nicht lieber nur noch 60 % arbeiten und dafür mehr reisen, lesen, kochen, lachen und einfach sein?

Dafür alle „unwichtigen Sachen“, die ich in meinem Leben habe,  verkaufen und in eine kleine Wohnung ziehen in der nur wirklich Lebensnotwendiges steht.

Natürlich wäre das jetzt ein bisschen Krass, aber ich denke schon kleine Veränderungen, wie zum Beispiel den Kleiderschrank auszumisten, entrümpeln das Leben!

Step by step! For the really important things in life!

Hier geht’s zu „the minimalists“:
http://www.theminimalists.com/films/

Tag 32

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1.August

Welcher Schweizer assoziiert den 1. August nicht mit einem Feiertag bei dem es eigentlich nur ums Feuerwerk am Ende des Abends geht? Nebst den Festen, Festansprachen und dem Höhenfeuer.

Doch wie vielen der fast 8.5 Millionen Einwohner ist bewusst, was wir unserer guten Mutter Erde, unseren Tieren und uns selbst damit antun?

2008 – 2012 ereigneten sich 1200 Unfälle in Verbindung mit Feuerwerkskörper. Von der Gehörbelastung, welcher wir uns in unmittelbarer Nähe aussetzen, ganz zu schweigen. Wir belasten unsere Umwelt unnötig mit einer hohen Feinstaubkonzentration in der Luft, welche mehrere Stunden anhält. Dies kann Folgen für Atemwegs- und Herzreislauf erkrankte Menschen haben. Und denkt an die Tiere, für diese ahnungslosen Lebewesen geht während den 30 Minuten die Welt unter, ohne zu wissen genau passiert.

Um was geht es eigentlich? 1291 schlossen die Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden den „Ewigen Bund“. Der Tag ist zum gedenkt der Entstehung der Eidgenossenschaft gedacht. Wir erinnern uns an den „Rütlischwur“ auf der „Rütliwiese“ im Bündnis gegen die Österreicher und andere Feinde. Mit den Jahren gesellten sich immer mehr Kantone dazu und so bildete sich die Schweiz friedlich oder auch kriegerisch.

Also warum feiern wir den „Ewigen Bund“ mit Feuerwerk?

Zur tierischen Panik hier ein Artikel:
http://naturschutz.ch/news/tierische-panik-wegen-feuerwerk/21561

Tag 31

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Lima! Lima! Nicht so Prima!

Lima ist die Hauptstadt von Peru. Sie hat rund neun Millionen Einwohnern, ungefähr ein Drittel davon lebt unterhalb des Existenzminimums. Das bedeutet, schlafen in einer Blechhütte auf Karton, kein fliessendes Wasser und keine Toilette. Kinder und Jugendliche sind umgeben von Gewalt, Korruption, Alkoholismus und Drogen.

Das „Kinderwerk Lima“ ist eine christliche Hilfsorganisation die Kinder aus benachteiligten Verhältnissen in Südamerika und Afrika eine „Chance fürs Leben“ ermöglicht. Sie gründeten schon zwei Schulen in Lima für rund 1600 Kinder, um innen eine solide Grundbildung zu ermöglichen, welche ihnen zusteht.

Nebst Peru haben sie auch Projekte in den Ländern Paraguay und Burundi, sie kümmern sich unteranderem auch für die Kinderspeisung. Seit 2010 besteht in Santani, Paraguay eine Schule für 500 Schüler.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie selbstverständlich die Bildung hier in der Schweiz ist und anderswo auf der Welt nicht. Ich finde es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, egal wo auf der Welt!

Hier geht’s zum Spenden:
https://kinderwerk-lima.ch/ch/helfen/spenden/

Tag 30

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Wissen jedoch nicht verstehen

Gestern hat mich das Verhalten eines Arbeitskollegen zutiefst erschüttert. Wie ihr gestern vielleicht schon gelesen habt, geht es um Langusten, welche im Müll gelandet sind.

Das hat mich heute veranlasst, mich mehr mit den überfischten Weltmeeren zu befassen.

Unser Fischkonsum der heutigen Gesellschaft steigt jährlich und bricht immer wieder Rekorde. Währenddessen fischen wir unsere Meere leer ohne überhaupt zu verstehen, was wir unserer Welt damit antun. Wir wissen zwar wie kritisch der Fischbestand ist, jedoch verstehen wir nicht was für Folgen es mit sich zieht.

„Marine Stewardship Council (MSC)“ ist eine internationale, unabhängige und gemeinnützige Organisation welche sich für zertifizierte und nachhaltige Fischerei einsetzt. Vielleicht ist euch das Label schon einmal beim Einkaufen aufgefallen. Sie sind das weltweit anerkannteste Label für nachhaltige Fischerei.

Ich habe mich noch nie richtig informiert über dieses Label, jedoch sehe ich jetzt wie wichtig Ihre Arbeit für die Zukunft ist. Ich esse grundsätzlich Fisch aus der Region, sprich Forelle, Saibling, Zander etc. falls es jedoch einmal zu einem speziellen Anlass Langusten oder ähnliches gibt, achte ich auf das Label. Du auch?

Hier geht’s zum Spenden:
https://msc.org/support-the-msc/donate

Tag 29

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Checkst du es schon?

Ich arbeite in einem der besten Hotels der ganzen Welt. Ich sehe jeden Tag welch ein Luxus mich umgibt und wie glücklich ich mich schätzen darf, von so einer guten Infrastruktur umgeben zu sein.

Wir produzieren jeden Tag so viel Abfall, dass ich mich frage, wem das in diesem Hotel mit mehr als 80 Mitarbeitern, überhaupt bewusst ist.

Mir ist es wichtig, bewusst Lebensmittel weg zu werfen (oder was wir auch immer in diesem riesen Hotel entsorgen). Mir ist bewusst, dass es keine Selbstverständlichkeit ist Ressourcen dafür zu haben etwas wegzuwerfen. Zum Beispiel die Langusten (trotz überfischter Meere), weil man keinen Hunger hat. Früchte welche nicht makellos sind entsorgt, weil wir uns keine Zeit nehmen sie zu verarbeiten. Nun ist die Frage:

Ist es dir auch wichtig?

Tag 28

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KAENG KRACHAN

Der Zürich Zoo unterstützt verschiedene Projekte auf der ganzen Welt. Eines davon ist der Nationalpark „Kaeng Krachan“ in Thailand. Sie arbeiten mit der „Wildlife Conservation Society WCS“ zusammen um die dort lebenden Elefanten zu schützen.

Bei dem Engagement unterstützen sie vor allem das friedliche Zusammenleben zwischen Elefant und Mensch. Durch Schutzzäune wird verhindert, dass die Elefanten in bewohnte Gebiete eindringen. Ebenfalls errichteten sie ein Informationszentrum, um Schulklassen und die Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisiert. Zudem unterstützen sie die Wildhüter des Nationalparks im Kampf gegen Wilderei.

Der „Kaeng Krachan“ ist mit 3000 Quadratkilometern Fläche das grösste Schutzgebiet in Thailand. Im Schutzgebiet leben rund 200 Elefanten, das Gebiet gehört zu einem der artenreichsten Waldgebieten was Tier- und Pflanzenarten anbelangt. Der Fortbestand des asiatischen Elefanten in der Wildnis ist stark gefährdet, der Bestand in der Wildnis wird auf rund 3000 Tiere geschätzt. Da sich der Lebensraum durch Rodung und Ausdehnung der landwirtschaftlichen Kulturen zusehend verkleinert, die Bullen immer noch ins Visier der Wilderei gelangen wegen ihrer Stosszähne, wird der Bestand der Elefanten immer kleiner.

Die Bedrohung des Elefanten erschüttert mich immer wieder aufs Neue! Deswegen eine etwas grössere Spende an die Elefanten des „Kaeng Krachan“!

Hier geht’s zum Spenden:
https://www.zoo.ch/de/naturschutz-tiere/naturschutzprojekte/kaeng-krachan

Tag 27

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Rettet die Museen von Luzern

Ich wurde als kleines Kind von meinen Eltern immer in alle Museen in der ganzen Schweiz geschleift. Ich habe erst angefangen Kunst zu verstehen als ich mit 15 Jahren selbst angefangen habe zu malen.

Wegen finanzpolitischer Situation des Kantons wird die Schliessung der kantonalen Museen in Erwägung gezogen. Damit würde der Kanton Luzern auf einen Schlag zwei Museen verlieren, nämlich das Natur-Museum und das Historische Museum. Museen sind wichtig für die Bevölkerung, da sie eine Sammlung von angehäuftem Wissen unserer Geschichte und Kultur darstellen.

Anstatt die Museen aus Sparmassnahmen zu schliessen, sollte die Regierung und das Parlament dafür sorgen, dass die Museen eine Zukunft haben!

Hier geht’s zum Unterschreiben des Protests:
http://www.sos-museen.ch