365 changes – Seite 5 – We make a living by what we get, but we make a life by what we give
 

Tag 46

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Perfektion perfektionieren, Probleme problematisieren

Jedes Problem auf dieser Welt, sei es der Urwald, der im rasenden Tempo verschwindet; die Hungersnöte und die Armut auf der ganzen Welt; die Tierquälerei; Kriege; Drogenprobleme; Überzüchtung von Pflanzen und Tieren…

Jedes dieser Probleme wurde erschaffen vom Mensch selber, das heisst wenn der Mensch sich entscheidet diese Probleme zu beseitigen, würde er dies ohne jeden Zweifel schaffen. Würden wir nicht nach Reichtum und Materiellem streben, sondern nach Frieden und ausgeglichener Liebe, so würden diese Probleme in kürzester Zeit verschwinden.

Alles auf dieser Welt wurde Perfekt erschaffen, bis der Mensch sich dazu entschieden hat, etwas zu perfektionieren, was schon Perfekt ist.

Die Natur wehrt sich anhand von Naturkatastrophen und sendet uns Zeichen. Doch wir sehen sie nicht.

Versteht mich nicht falsch. Ich sage nicht, werft eure Kleider und Schuhe weg, lauft nur noch nackt herum und lebt im Wald. Sondern definiert „Richtig“ und „Falsch“ (mit gesundem Menschenverstand, was das auch immer bedeutet) und lebt danach.

Tag 45

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Zuckerfrei für 3 Tage

Ich muss ganz ehrlich sagen, ohne zu wissen, wo mich diese 3 Tage hinführen werden, habe ich es mir schlimmer vorgestellt. Aber Vieles stellen wir uns ja schlimmer vor, als es am Ende dann wirklich ist.

Ich verzichte, (so gut wie es geht auch wenn ich arbeite) auf raffinierten Zucker. Die letzten drei Tage habe ich auch alle natürlichen Zucker und Süssungsmittel weggelassen. Ich habe mein Frühstück salzig gestaltet, obwohl dies normalerweise immer süss ausfällt. Keine Früchte, keine Rosinen (auch wenn ich sie Liebe), kein Birkenzucker und auch kein Stevia oder sonstige Süssungsmittel.

Ich kann nach drei Tagen noch nicht wirklich sagen, ob sich etwas geändert hat. Doch mir ist aufgefallen, dass ich weniger Naschattacken habe, denn alles was ich auf die schnelle zu mir nehmen wollte, enthält Zucker. Zucker ist einfach überall, ich denke der Schritt, dies zu erkennen, ist schon sehr viel fürs Erste.

Ich sehe Zucker nicht als Feind, sondern eher als Gast, der ab und an zu Besuch kommt. In Europa deckt ein durchschnittlicher Erwachsener 12.5 Prozent mit Zucker, das entspricht 15 Teelöffel. Das ist meines Erachtens zu viel. Zucker verleiht uns ja erfahrungsgemäss Energie, dies ist nicht ganz richtig. Was uns eigentlich die Energie verleiht, ist die Glukose, ein einfacher Bestandteil des Zuckers. Die Glukose lässt den Insulinspiegel Achterbahn fahren. Die überschüssige Glukose wird im Fettgewebe gespeichert.

Um weitere Informationen über das Thema Zucker genau im Detail weiter zu geben, muss ich mich erst einmal einlesen. Das heisst: bis Morgen!

Hier eine Tabelle zum Fructose und Glucose Gehalt:
http://foodintolerances.org/de/fructose-nahrungstabellen/

Tag 44

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Wasser sparen im Alltag

So, nach dem gestrigen Beitrag wissen wir jetzt, Wasser ist nicht selbstverständlich.

160 Liter Trinkwasser benötigt ein Schweizer im Durchschnitt am Tag. 4 Liter davon zum Trinken und Kochen. Alleine 50 Liter gehen täglich auf dem „stillen Örtchen“ drauf. Jeder Liter Wasser wird aufwändig zu Trinkwasser aufbereitet. Schon alleine deswegen, sollte man Wasser sparen.

Also, was kannst du tun:

  • Die Spartaste beim Spülen auf der Toilette benutzen.
  • Kalt duschen. (1. Du duschst automatisch kürzer 2. Du sparst Energie um Wasser zu heizen.)
  • Beim Zähneputzen und einseifen den Wasserstrahl unterbrechen.
  • Duschen statt Baden.
  • Geschirr sparsam Vorspülen für die Geschirrspülmaschine.

Hand aufs Herz, niemand ist perfekt. Doch wir können alle irgendwo Wasser sparen.

Hierzu auch ein Bericht zum Wasser sparen in der Küche:
http://aquaclic.info/home.php

Tag 43

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Wasser für den „Rest der Welt“

Über 350`000 Kinder unter fünf Jahren sterben jährlich an Durchfallerkrankungen die mit mangelnder Hygiene und verschmutztem Wasser in Verbindung gebracht werden.

10 Prozent der Bevölkerung hat noch immer keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das sind 800 Millionen Menschen. Mehr als 2 Milliarden Menschen haben keine eigene Toilette. Jeden Tag sterben mehr als 1000 Kinder unter fünf Jahren wegen Verunreinigtem Trinkwasser, welches zu Atemwegsinfektionen, Wurmerkrankungen und die Hauptursache, etwa die Durchfallerkrankung führt. Mehr als 200 Millionen Menschen benötigen jeden Tag mehr als eine halbe Stunde, um zur nächsten Wasserquelle zu gelangen. Entweder zu einem Brunnen, einem Fluss, Bach oder See. Kinder verbringen oft mehrere Stunden am Tag damit Wasser von Quellen nach Hause zu tragen. Zeit, welche für die Schule aufgewendet werden sollte.

„Unicef” unterstützt mehr als 100 Länder mit Programmen für sauberes Trinkwasser, sanitäre Anlagen und Hygiene. Sie Planen Wasserstellen in kurzer Gehdistanz, Quellbohrung, bauen Brunnen und Quellfassungen. Zusätzlich werden die Menschen auf den Gebrauch von Seifen und Wasserreinigungstabletten instruiert.  Ebenfalls hilft „Unicef“ in Ländern mit regelmässigen Naturkatastrophen (z.B. Vanuatu, Philippinen, Guatemala) entsprechenden Notfallpläne zu etablieren. Ich finde Wasser ist ein allgemeines Grundrecht. Jeder der täglichen Wasser einfach so aus dem Wasserhahn trinkt, sollte sich Bewusst werden, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, obwohl es das sein sollte.

Hier geht’s zum Spenden:
https://www.unicef.ch/de/so-helfen-wir/programme/wasser-und-hygiene

Tag 42

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Kein Zucker für 3 Tage?

Vor zwei Jahren hat mir meine geliebte Schwester ein Buch geschenkt welches „Goodbye Zucker, Zuckerfrei glücklich in 8 Wochen“ heisst. Ich habe es dann liebevoll unter meinem Bett verstaut. Anfang 2017 habe ich es, rein aus Neugierde, mal wieder in die Hände genommen. Ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen und fand den Inhalt (auch wenn ich Köchin bin) gar nicht so verwerflich.

Zucker umgibt mich jeden Tag. Ich würde sagen, 60 Prozent meiner Ernährung ist in süsse Lebensmittel verpackt. Natürlich meine ich Damit nicht Nutella und Oreos. Sondern Obst, Tee mit Honig, Müsli gesüsst mit Birkenzucker und Smoothies. Meine Snacks sind eigentlich immer von süsser Natur. Wenn ich ein Verlangen nach Essen habe, dann eigentlich nur immer nach Süssem. Auch wenn Gesund, wie Datteln, Bananen, Rosinen etc. (Ich LIEBE Süsses). Doch kann ich mir diese Gelüste austreiben? Ich meine, Zucker ist ja nicht immer böse, aber ein bisschen zu reduzieren ist nie eine schlechte Idee oder?

Also los geht’s, wer will der kann! 72 Stunden Zuckerfrei!

Hier ein Blog, welcher über dieses Buch berichtete:
http://www.foxycheeks.com/2015/07/goodbye-zucker/

Tag 41

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Wasser ist Wasser oder?

Wir trinken es jeden Tag literweise. Doch ist unser Wasser noch so rein wie vor 30 Jahren?

2100 Tonnen Pestizide gelangen jährlich in unsere Umwelt. Gifte welche still und heimlich kleine Lebewesen in unseren Bächen und Flüssen töten.

Dann kommt es zu einem Teufelskreis. Da es keine kleinen Lebewesen mehr gibt, bleibt auch das Futter für unsere Fische aus und so sterben auch sie in unseren Gewässern. Leider passiert dies heute schon.

Pestizide werden im Grundwasser gefunden und Spuren davon auch im Trinkwasser. Krass oder?

Die Kontrolle darüber zu erlangen, wie viele und welche Pestizide in unser Trinkwasser gelangen, ist praktisch unmöglich. Die intensive Landwirtschaft ist hier der Hauptverursacher.

60 Milliarden Franken!

Dies ist der Wert der Pestizide welche weltweit verkauft werden. Dies hat zur Auswirkung das die Biodiversität schwindet, ebenfalls schaden wir uns selbst, da die Pestizide in unserem Grundwasser auch zu uns durchdringen. Dies Bezahlen wir früher oder später. Heute zahlen wir die Steuern (rund 50 – 100 Millionen Franken im Jahr), welche wir unter Anderem für die Aufbereitung des Trinkwassers benötigen. Später, sprich in 10 Jahre, bezahlen wir mit unserer Gesundheit.

„Pronatura“ unterstützt die Vision Landwirtschaft mit Ihrem Pestizide-Reduktionsplan Schweiz. Bis 2020 könnte mit einfachen Mitteln der Pestizidgebrauch im 50 Prozent reduziert werden. Ebenfalls engagiert sich „Pronatura“ auch auf politischer Ebene. Sie fordern vom Bundesrat eine neue Pestizidpolitik, für die Förderung der Reduktion der Pestizide in der Schweizer Landwirtschaft.

So und jetzt zu uns persönlich. Wenn auch du keine Pestizide im Essen willst kauf in Zukunft BIO! So unterstützt du alle Bio Bauern. Oder noch besser, pflanz deinen eigenen Garten.

Hier geht’s zum Spenden:
https://www.support.pronatura.ch/spenden

Tag 40

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Zahnärzte und Ihre Gärten, Schnecken und Ihre Häuser

Immer wenn ich bei meiner Zahnärztin zur Kontrolle vorbeischaue, landen wir am Ende unserer Konversation bei dem Thema Garten. Sie liebt Ihren Garten und eigentlich finde ich es süss, wie leidenschaftlich Sie sich um Ihn kümmert. Immer wieder erzählt sie von Ihren Würmern, Käffer und Schnecken. Ihre sogenannten „Totfeinde“ die „Schädlinge“.

So dies bringt mich heute zu einem recht ungewöhnlichem Thema. Es geht heute um Schnecken.

Bei feuchtem Wetter begegnen mir auf meinem Weg von der Arbeit immer Schnecken. Meist ist es dunkel und mir passiert es zwar selten, jedoch kann es passieren, dass ich ausversehen auf eine Schnecke trete. Dies hat heute, da es geregnet hat und ich vielen Schnecken begegnet bin, bei mir eine Frage aufgeworfen und zwar: Wie schnell wachsen Schnecken eigentlich?

Hier ein paar Fun Facts:

  • Schnecken schlüpfen mit Ihrem Gehäuse aus dem Ei (Embryonalgehäuse). Während dem die Schnecke wächst, erweitert sie, durch Ihre kontinuierliche Ausscheidung von kalkhaltigem Material, Ihr Gehäuse.
  • Weinbergschnecken, welche in der freien Natur wachsen, werden bis zu 10 Jahre alt.
  • Eine Schnecke kann Ihr Gehäuse nicht verlassen. Wenn das Gehäuse leer ist, hat sie womöglich das Zeitliche gesegnet.
  • Schnecken sind Zwitter, deswegen können sie sich gegenseitig paaren und auch beide Eier legen.
  • Schnecke ist nicht gleich „Schädling“, die Schnecken mit Gehäuse sind meist harmlos.
  • Schnecken spielen im natürlichen Stoffabbau eine wichtige Rolle, da sie Aasfresser sind. Egal ob Gewässer der Wald. (Somit eigentlich keine Schädlinge)
  • Wie schnell die Schnecke wächst, habe ich zwar immer noch nicht herausgefunden. Es wird sich wohl von Schneckenart zu Schneckenart unterscheiden. Jedoch eine Menge anderer interessante Fakten über Schnecken.

So ich würde sagen, ich bin bereit für meinen nächsten Zahnarztbesuch.

Es gibt übrigens auch „Schneckenanfällige“ Pflanzen und „Schneckenresistente“ Pflanzen.

Hierzu eine Liste:
https://www.hauenstein-rafz.ch/de/pflanzenwelt/pflege/pflanzen_im_garten/Schnecken-Bekaempfung.php

Tag 39

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Hungersnot ist nicht Hoffnungslos

7,5 Milliarden Menschen leben auf diesem Planeten. Davon müsse 795 Millionen Menschen hungern (das ist Einer von Neun Menschen).

Die Organisation „World Food Programm“ arbeitet daran bis 2030 den weltweiten Hunger zu beenden. Zwar stellen sich Krisen und Konflikte, Naturkatastrophen und Folgen des Klimawandels im Kampf gegen den Hunger in den Weg, aber auch dafür finden wir eine Lösung.

Hunger ist der Grösste Bösewichte. Jährlich sterben mehr Menschen an Hunger, als an AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen. 98% der Hungernden lebt in Entwicklungsländern, davon 511 Millionen in Asien und der Pazifikregion, 232 Millionen in Afrika, jedoch ist Afrika mit 20% Anteil Hungernden der Bevölkerung am höchsten. (Quelle: State of Food Insecurity in the World, FAO 2015)

Das „World Food Programm“ ist die Grösste weltweite humanitäre Organisation, welche sich für Hungersnöte Weltweit einsetzt.

Hilf auch du mit!  „Hunger ist das grösste lösbare Problem der Welt!“

Hier geht’s zum Spenden:
https://de.wfp.org/machen-sie-mit/spenden

Tag 38

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Fast Food ist keine Ernährungsweise

Ich bin Köchin in einem Restaurant, welches zu einem riesigen Hotel gehört. Ich darf mich jeden Tag glücklich schätzen, erst frühestens 13:00 Uhr die Küche zu betreten. Wir servieren in unserem Restaurant nur am Abend unser Essen, was den Vorteil hat, dass wir uns voll und ganz auf unser Menu konzentrieren können.

Ganz anders ist es jedoch in der Hauptküche. Diese befindet sich ein paar Meter neben unserer Küche. Die Köche in der Hauptküche kriegen alles ab. Von Banketts über das Essen auf der Seeterrasse, bis hin zum Personalessen. Was mich zu meinem heutigen Thema bringt: das Personalessen. Unser Personalessen ist leider oft sehr lieblos zubereitet und oftmals sehr ungesund. Eigentlich ist es ein Luxusproblem, da ca. 795 Millionen auf der Welt nicht genug zu essen haben. Doch es tut mir einfach jeden Tag weh, wenn ich sehe das der Fisch unachtsam verbraten wurde, oder die Pouletbrust halb roh serviert wird, oder wenn es an manchen Tagen frittierte Calamari und Pommes Frites gibt und man dies dreister Weise überhaupt als Mahlzeit bezeichnet.

Ich möchte mich wirklich nicht unnötig aufregen, über dieses „Luxusthema“. Doch auch dieser Fisch und dieses Huhn sind Lebewesen und verdienen unsere volle Aufmerksamkeit beim Kochen und Verzehren. Ich esse persönlich keine Pommes mehr, allgemein nichts Frittiertes. Die Zeit mit der ich versuche dieses „Essen“ zu verdauen, kann besser genutzt werden. Essen soll mich stärken und nicht unnötig schwächen.

Seit euch dem bewusst, dass nächste Mal wenn ihr wieder bei McDonald`s einen Stopp einlegt.

Hierzu eine interessante Statistik zu Fast Food:
https://de.statista.com/themen/170/fast-food/

Tag 37

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Nutella oder Mandelmus

Die Ölpalme wächst schneller als jeder andere Pflanzenöl Lieferant und dessen Ertrag ist fünf Mal grösser als zum Beispiel der Kokosnuss.

Deswegen ist es mir eine Freude, zu verkünden, das Ferrero Mitglied der „Palm Oil Innovaters Group“ ist. Jedoch greife ich lieber zu Mandelmus (natürlich aus zertifiziertem Anbau), es ist einfach gesünder. (https://blog.wwf.de/palmoel-check-nutella/)

Was du sonst noch tun kannst:

  • ÖV statt Auto, oder auch Fahrrad, wenn du Lust auf Bewegung hast.
  • Lokale Öle verwenden.
  • Kochen, dann weist du nämlich auch was alles drin ist.
  • Auf die Inhaltsstoffe achten, egal ob Waschmittel, Schminke oder Schokolade.
  • Dich selbst und andere darüber informieren.

In Lebensmitteln ist das Palmöl unter den Namen Palmöl, Palmfett, Palmkernöl, Pflanzliche Fette/Öle oder auch vegetabiles Fett zu finden. Bekannte Lebensmittel sind Knorr Tütensuppe, KitKat, Rama, Toffifee, Prinzenrolle und viele mehr.

Bei Kosmetika ist es meist getarnt deklariert. In den Produkten von Nestlé, Beiersdorf, Nivea-Creme, Schwarzkopf, Labello und viele mehr, ist es jedoch sicherlich zu finden. Oder auch in Waschmitteln wie Ariel und Persil ebenfalls.

Hier eine Liste zu Produkten ohne Palmöl:
http://www.umweltblick.de/index.php/branchen/produkte-ohne-palmoel

Hier Infos zur „Palm Oil Innovaters Group“:
http://wwf.panda.org/what_we_do/footprint/agriculture/palm_oil/solutions/palm_oil_innovation_group/