365 changes – Seite 4 – We make a living by what we get, but we make a life by what we give
 

Tag 56

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Liebe ist der Schlüssel

In der heutigen Gesellschaft ist Liebe meiner Meinung nach missverstanden und wird oft „falsch“ interpretiert, oder begrenzt auf zwei Menschen.

Alles ist Liebe. Wenn wir es so sehen wollen, sind wir alle ein „Produkt“ der Liebe. Somit sind wir Liebe. Kinder brauchen diese Liebe um eine Vorstellung vom Leben zu bekommen. So wie es ist. Natürlich ist das Leben ein Auf und Ab, doch durch die Liebe (vor allem zur Familie), findet man halt immer und überall. Eine Kindheit voller Liebe und Zuneigung ist ein Grundrecht.

Die Stiftung „Hilfe für Kinder“ hilft schon bald seit 25 Jahren Kindern und Jugendlichen in der Schweiz, welche in schwierigen sozialen Verhältnissen leben oder dringend medizinische oder therapeutische Hilfe benötigen. Sie veranlassen Massnahmen und Hilfsleistungen wo sie dringend gebraucht werden. Unteranderem organisieren sie jeden Sommer einen Ferienpass, mit dem Kinder und Jugendliche aus verkappten sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen, einen unbeschwerten Sommer zu ermöglichen.

Hier geht’s zum Spenden:

http://www.stiftung-hilfe-fuer-kinder.ch/Onlinespenden.htm

Tag 55

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Fairphone – ein langlebigeres

Früher oder später muss man es Hinterfragen. Wir haben es jeden Tag in der Hand, meist ununterbrochen: das Handy.

Ich mag mein Iphone, es ist über drei Jahre alt und es lebt noch. Das ist in meinem Freundeskreis eine regelrechte Seltenheit. (Nokias überlebten mehrere Jahre und zwar ALLLES!)

Natürlich ist Apple darauf aus, dass man sich alle zwei Jahre das neue Iphone kauft. Sie kümmern sich natürlich um das Recyceln der „alten“ Handys (was schon eine super Sache ist, wenn man bedenkt, dass sie das Iphone in Einzelteile zerlegen und diese Fachgerecht entsorgen). Doch braucht man alle zwei Jahre ein neues Handy? Es ist offensichtlich, dass die heutigen Smartphones nicht mehr für die Ewigkeit gebaut wurden.

„Fairphone“ ist eine niederländische Firma, welche ein Smartphone auf den Markt gebracht haben, welches mit fairen Konditionen hergestellt wurde. Hierzu ein guter Artikel vom Tagesanzeiger: https://www.tagesanzeiger.ch/digital/mobil/Ist-fair-produziert-auch-tauglich/story/29158579

Sie setzten ebenfalls auf Ersatzteile, welche jeder Konsument ganz einfach Zuhause austauschen kann. Eine Konkurrenz werden sie zwar so schnell nicht für die ganz Grossen. Doch haben sie es definitiv verdient, dass man Ihr Projekt unterstützt und man von Ihrer Existenz weiss.

Das Fairphone steht auf Platz 1 im Ranking für fair hergestellte Handys, aber siehe da, Apple steht da sogar auf 2. Stelle, wobei Samsung auf Platz 11 ziemlich schlecht dasteht.

Ich kann mir momentan schwer vorstellen auf das Fairphone umzusteigen. Apple macht einfach sehr abhängig. Da ich ein Macbook besitze, dazu natürlich auch ein Ipad haben musste und über die Cloud stetig verbunden bin, wird es schwer sich von meinem Iphone zu trennen. (Mittlerweile würde ich sagen, ist Apple zu einem Statussymbol geworden.) Naja wer weiss, vielleicht tue ich es dann doch, ich trainiere mich momentan sehr darin materielle Sachen loszulassen, von denen ich mich sehr ungern trennen möchte. So wird mir bewusst, was ich eigentlich wirklich brauche.

Hier geht’s zu Fairphone:

https://shop.fairphone.com/de/

Tag 54

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Zuckerupdate

Seit 10 Tagen lebe ich nun Zuckerfrei (ausgenommen ist probieren, nicht mehr konsumieren, bei der Arbeit). Ich muss sagen, mir geht es ausgesprochen gut. Mein Gesicht war seit Jahren nicht mehr so rein und es wird jeden Tag besser. Ich fühle mich jeden Tag fitter und ich vermisse den Zucker auch nicht mehr. Ich will niemanden verurteilen, der Zucker isst. Ich kann es auf jeden Fall verstehen, ich werde sicher auch zu speziellen Anlässen mal wieder ein bisschen Schokolade essen.

Doch diese Tage ohne Zucker haben gewirkt wie eine kleine Körperreinigung (meines Erachtens).

Ich habe das Gefühl, wir verlernen mit den Jahren auf unseren Körper zu hören. Ich bin der Meinung, dass ich meinen Körper definitiv mehr „spüre“ und ihn besser verstehe. Eine gesunde Beziehung zum eigenen Körper ist der Schlüssel zum gesunden und glücklichen Leben. Wir sollten uns darauf trainieren ein Team mit unserem Körper darzustellen. Ich meine damit: Sport treiben, genug Schlafen und natürlich eine gesunde Ernährung.

Die Basis bildet natürlich ein gesundes Selbstbewusstsein. Ebenfalls sollten wir aufhören uns ständig zu vergleichen und alles zu bewerten, was wir sehen.

Ein kleiner Beitrag dazu:

http://www.wegezumselbst.ch/2013/10/faszination-korper/

Tag 53

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Tropenwaldstiftung

Gestern habe ich in einem Interview meines Lieblings Podcast über eine wunderbare Stiftung erfahren, nämlich „OroVerde“.

„OroVerde – die Tropenwaldstiftung“ ist eine gemeinnützige Stiftung aus Deutschland welche sich für Tropenwälder einsetzt (OroVerde bedeutet Grünes Gold). Sie haben sich zum Ziel gesetzt die Klimafunktion des Waldes und den Erhalt der Biodiversität zu fördern. Seit der Gründung 1989 veranlassen sie Schutzprojekte, konzipieren sie und unterstützen sie finanziell. Sie begleiten die Projekte vor Ort und behandeln die finanziellen Mittel stets fair und nachsichtig. Die Hauptbestandteile Ihrer Projekte sind die Wiederaufforstung (Anpflanzen oder Aussähen von Bäumen), Umweltbildung, Einführung von waldschonenden Wirtschaftsweisen und Einrichtung von Schutzgebieten. Sie unterhalten unter Andern Hilfsprojekte in Ecuador, Guatemala und der Dominikanischen Republik.

In Deutschland unterrichten Sie vor allem auch Kinder und Jugendliche, denn sie sind unsere Zukunft. Sie kreierten den Wettbewerb „Schüler schützen Regenwälder“ und erreichten mit ihm deutschlandweit Kinder und Jugendliche, damit animiertem Sie zum Schutz von Regenwäldern. Bei „OroVerde“ kann man schon für 1€ einen Baum pflanzen, somit motivieren sie Jeden, dass man auch mit „wenig“ „viel“ bewirken kann.

Hier geht’s zum Spenden:
https://www.regenwald-schuetzen.org/spenden-helfen/spenden-fuer-den-regenwald.html

Tag 52

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DAYS FOR GIRLS

Wusstest du das 30 Prozent Mädchen in Brasilien, 113 Millionen Mädchen in Indien und 1 von 10 Mädchen in Afrika wegen der Periode nicht mehr zur Schule gehen können, weil sie kein Geld für Damenhygieneartikel haben? Das bedeutet, dass sie die Schule jeden Monat für 5 Tage nicht besuchen können. Doch ist es ein Problem, welches durchaus lösbar ist.

„DAYS FOR GIRLS“ ist eine Organisation, welche wiederverwendbare farbenfrohe Damenhygienebeutel an Mädchen verteilt mit einer ganz persönlichen Nachricht darin. In der Nachricht wird liebevoll beschrieben was genau mit Ihnen passiert (viele der Mädchen sind zu der Zeit total unwissend über den Prozess), dass sie geliebt sind und etwas ganz Besonderes sind. „DAYS FOR GIRLS“ erreichten schon 800`000 Millionen Mädchen, Ihr Ziel ist es bis 2022 jedem Mädchen Zugang zu Damenhygiene zu ermöglichen.

Ich finde es eine super Idee für wiederverwendbare Damenhygieneartikel zu spenden. Es scheint bei uns so selbstverständlich und das sollte es auch sein. Auch wir sollten wiederverwendbare Damenhygiene, zum Beispiel Menstruationstassen, verwenden (es klingt im ersten Moment sehr unhygienisch, ist es aber nicht). Wusstest du, dass wir Frauen im Durchschnitt 16`800 Stück Tampons verwenden, das ist eine Menge Baumwolle.

Hier geht’s zum Spenden:
https://donate.daysforgirls.org/checkout/donation

Hier geht’s zum Kauf von Menstruationstassen:
https://www.intimina.com/en/lily_cups

Tag 51

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Alpsäuli

2016 wurde in der Schweiz 22,5 kg Schweinefleisch im Durschnitt pro Person gegessen. Die Schweiz hat eines der strengsten Tierschutzgesetzte der Welt. „KAGfreiland“ hat das strengste Tierschutzgesetz der Schweiz.

Ein Schwein ist ungefähr gleich intelligent wie ein Hund. Wenn sie könnten, würden sie den ganzen Tag Wühlen und Futtersuchen. Den Kot-, Trink- und Ruhebereich strikt voneinander trennen. Leider werden nur gerade zwei Prozent der Schweizer Schweine unter Bio-Suisse Richtlinien gehalten, was das freie Weiden obligatorisch macht. Die restlichen 98 Prozent leben auf einer Fläche von 0,9 m2.

„KAGfreiland“ (Bedeutet: Konsumenten-Arbeits-Gruppe für tier- und umweltfreundliche Nutztierhaltung) ist eine gemeinnützige Organisation die seit 1972 sich für faire Freilandhaltung von Nutztieren einsetzt. Sie führen eigene Kampagnen und Tierprojekte durch um zu zeigen, dass es andere tierfreundliche Methoden im Gegensatz zur Massentierhaltung gibt.

Bei Ihrem Projekt „Alp-Weideschwein“ bringen sie 20 Turopolje-Ferkel für den Sommer auf die Alp wo sie sich im Sommer den Bauch mit Grass vollschlagen, bevor sie dann im Herbst in die Ausmast ins Tal kommen. Im Winter werden sie geschlachtet.

Ich unterstütze dieses Pilotprojekt, weil mir die faire Tierhaltung enorm wichtig ist. Dieses „Endprodukt“ ist für mich absolut vertretbar. Ich bin für einen bewussten Konsum von tierischen Produkten.

Hier geht’s zum Spenden:
https://spenden.kagfreiland.ch

Tag 50

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Herkunft: unbekannt

Ich fokussiere mich auf Biogemüse, Bioshampoo, Gütesiegel hier und da, aber wenn es um Kleider und ganz besonders Leder geht sehen wir nur das „Made in …“.

Tierhaltung und Lederverarbeitung ist aber auch ganz besonders beim Leder sehr wichtig. Ich finde, wenn ich auf Labels und Biofleisch etc. achte, sollte ich das überall tun. So bin ich gestern auf einen Artikel in einem Magazin gestossen über das Label „fin“.

„fin“ ist eine Schweizer Firma gegründet von drei jungen Frauen. Sie Hinterfragen die Nachhaltigkeit des Produkts, interessieren sich für das Rohmaterial und welche Menschen dahinterstehen. Sie setzten auf eine sozial und ökologische verantwortungsvolle und rückverfolgbare Herstellung. Mit ihren Projekten erzählen sie Geschichten. Geschichten über die traditionelle Handwerkskunst und verbinden mit modernem und zeitlosem Design.

Jedes Leder erzählt eine Geschichte, jede Kuh hatte ihr eigenes individuelles Leben. Das wiederspiegelt sie in der Haut (im Leder). Das ist wunderschön und zugleich einzigartig. Ich will keine unpersönliche, industrielle Tasche, bei der ich weder weiss, wo her das Leder kommt oder wie das Tier behandelt wurde und gelebt hat. Sie soll die Handwerkskunst und die Leidenschaft der Menschen dahinter wiederspiegeln. So eine Tasche erzählt Geschichten, sie macht Alles mit und ist dein treuer Begleiter.

Hier geht’s zur Webseite:
http://fin-projects.ch/about/

Tag 49

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Und du glaubst nicht an Wunder?

Wir sind umgeben von Wunder, doch sehen wir sie nicht. Wir gehen durch unser Leben ohne ab und zu anzuhalten und die ganzen Wunder um uns herum zu sehen. Vergiss das nicht!

WELT DER WUNDER, MATERIA

Die Wellen die du siehst schlagen gegen diese Felsen
Seit drei Milliarden Jahren
Ob sie uns bemerken oder ob sie sich an irgendwas erinnern
Wir waren schon einmal kurz da
Haben alles getan
Es hat endlich geklappt
Halten etwas auf dem Arm das so aussieht wie wir
Es wird doppelt so schön
Es wird doppelt so viel
Wenn ich es teile mit dir – unendliche weiten
Wir schicken Roboter auf reisen
Bringt uns was Schönes mit
Wir schrieben – lassen es in Flaschen treiben
Bestimmt gibt’s ne‘ Nachricht zurück
Wir wachen auf mit Sorgen
Wachen auf mit Falten
Wachen auf mit ’nem Lächeln im Gesicht
Jemand geht, wir holen Wasser
Löschen sein Feuer
Trotzdem vergessen wir ihn nicht

Denn wir leben auf einem Blauen Planeten
Der sich um einen Feuerball dreht
Mit ’nem Mond der die Meere bewegt
Und du glaubst nicht an Wunder
Und du glaubst nicht an Wunder
Und ein Schmetterling schlägt seine Flügel
Die ganze Erdkugel bebt
Wir haben überlebt
Und du glaubst nicht an Wunder
Und du glaubst nicht an Wunder

Wir sind so weit auseinander
Doch fühlen uns so nah
Spreche deine Sprache nicht doch versteh jedes Wort
Ich muss nur kurz an dich denken
Das Telefon klingelt
Es bleibt ein Mystischer Ort
Lawinen aus Metall rollen jeden Morgen durch die Stadt
An unseren Fenstern vorbei
Mama erde trägt Klunkern – schmückt sich mit Brillanten
Wir rauben sie aus und bestimmen einen Preis
Wir sind Schwarz, wir sind Weiß, wir sind Grün
Und Gelb, Blau, Grau oder Rot
Wir sind mal Hendricks, Mozart, Biggy, Queens of the Stone Age und Depeche Mode
Wir gucken bis zum Urknall
Ich kann hören wie dein Herz tobt
Egal ob wir fallen oder aufsteigen
Du hast doch schon mal gewonnen
Gegen Millionen die so waren wie du
Das muss doch ausreichen, man

Wir leben auf einem Blauen Planeten
Der sich um einen Feuerball dreht
Mit ’nem Mond der die Meere bewegt
Und du glaubst nicht an Wunder
Und du glaubst nicht an Wunder
Und ein Schmetterling schlägt seine Flügel
Die ganze Erdkugel bebt
Wir haben überlebt
Und du glaubst nicht an Wunder
Und du glaubst nicht an Wunder

Hier geht’s zum Lied von Materia:
https://www.youtube.com/watch?v=xBD2ZFDFXto

Tag 48

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Ist Regenwald käuflich?

Heute Abend hatte ich eine sehr interessante Unterhaltung mit meinem Mitbewohner. Er fragte mich in mitten einem Gespräch: „Kann man eigentlich einfach ein Stück Regenwald kaufen?“ Gute Frage, oder?

Dazu habe ich verschiedene Organisationen gefunden.

Die erste ist ein Baumsparvertrags Organisation. Die Organisation pflanzt Bäume für dich auf einer gewissen Anzahl von Quadratmetern. Man zahlt jährlich einen gewissen Betrag und nach 25 Jahren, wird einem der Gewinn, welcher aus den Edelhölzern (natürlich ohne Kahlschlag) sich ergibt, zurück aufs Konto überwiesen, super alternative um Geld anzulegen! Damit spart man Nachhaltig!

https://www.forestfinance.de/produkte/baumsparvertrag/

Man kann auch ein Stück Regenwald z.B. zum Geburtstag verschenken:
https://www.regenwald-schuetzen.org/projekte-international/guatemala/ich-schenk-dir-ein-stueck-regenwald.html

Oder tatsächlich, man kann auch ein Stück Regenwald kaufen:
https://lebenswald.org/regenwald-kaufen/

Also, falls du das nächste Mal wieder nicht weißt, ob du dir die Schuhe kaufen sollst oder nicht, kauf dir doch ein Stück Regenwald, macht vielleicht sogar ein Stückchen mehr Freude!

#buyrainforest

Tag 47

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Richtig und Falsch

Wer entscheidet was Richtig und was Falsch ist auf dieser Welt. Wer definiert Schönheit, Gesundheit und Reichtum.

In meiner Wahrnehmung, jeder für sich selbst.

Ich habe vor kurzem eine sehr lustige Begegnung, mit einem Afrikanischen Jazz Musiker, im Zug gehabt. Er erzählte mir von seinem Jetset Leben, wo er jedes Wochenende in einer neuen Metropole auftretet und sein Agent in Spontan nach Paris, New York oder sonst wo auf der Welt schickt, um aufzutreten. Darauf erwiderte ich: „Was für ein Traumleben!“ Darauf antwortete er gelassen: „Darling, you have to define your own dreamlife!“

So komme ich zum Schluss. Ich darf niemanden für sein Leben verurteilen, den jeder hat die Kraft sein eigenes Traumleben zu erschaffen. Du musst es nur für dich selbst definieren.

In diesem Fall, werde ich heute beginnen, meine eigenes Traumleben zu definieren und herausfinden, was ich von diesem Leben erwarte.