August 2017 – Seite 2 – 365 changes
 

Monat: August 2017

Tag 52

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DAYS FOR GIRLS

Wusstest du das 30 Prozent Mädchen in Brasilien, 113 Millionen Mädchen in Indien und 1 von 10 Mädchen in Afrika wegen der Periode nicht mehr zur Schule gehen können, weil sie kein Geld für Damenhygieneartikel haben? Das bedeutet, dass sie die Schule jeden Monat für 5 Tage nicht besuchen können. Doch ist es ein Problem, welches durchaus lösbar ist.

„DAYS FOR GIRLS“ ist eine Organisation, welche wiederverwendbare farbenfrohe Damenhygienebeutel an Mädchen verteilt mit einer ganz persönlichen Nachricht darin. In der Nachricht wird liebevoll beschrieben was genau mit Ihnen passiert (viele der Mädchen sind zu der Zeit total unwissend über den Prozess), dass sie geliebt sind und etwas ganz Besonderes sind. „DAYS FOR GIRLS“ erreichten schon 800`000 Millionen Mädchen, Ihr Ziel ist es bis 2022 jedem Mädchen Zugang zu Damenhygiene zu ermöglichen.

Ich finde es eine super Idee für wiederverwendbare Damenhygieneartikel zu spenden. Es scheint bei uns so selbstverständlich und das sollte es auch sein. Auch wir sollten wiederverwendbare Damenhygiene, zum Beispiel Menstruationstassen, verwenden (es klingt im ersten Moment sehr unhygienisch, ist es aber nicht). Wusstest du, dass wir Frauen im Durchschnitt 16`800 Stück Tampons verwenden, das ist eine Menge Baumwolle.

Hier geht’s zum Spenden:
https://donate.daysforgirls.org/checkout/donation

Hier geht’s zum Kauf von Menstruationstassen:
https://www.intimina.com/en/lily_cups

Tag 51

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Alpsäuli

2016 wurde in der Schweiz 22,5 kg Schweinefleisch im Durschnitt pro Person gegessen. Die Schweiz hat eines der strengsten Tierschutzgesetzte der Welt. „KAGfreiland“ hat das strengste Tierschutzgesetz der Schweiz.

Ein Schwein ist ungefähr gleich intelligent wie ein Hund. Wenn sie könnten, würden sie den ganzen Tag Wühlen und Futtersuchen. Den Kot-, Trink- und Ruhebereich strikt voneinander trennen. Leider werden nur gerade zwei Prozent der Schweizer Schweine unter Bio-Suisse Richtlinien gehalten, was das freie Weiden obligatorisch macht. Die restlichen 98 Prozent leben auf einer Fläche von 0,9 m2.

„KAGfreiland“ (Bedeutet: Konsumenten-Arbeits-Gruppe für tier- und umweltfreundliche Nutztierhaltung) ist eine gemeinnützige Organisation die seit 1972 sich für faire Freilandhaltung von Nutztieren einsetzt. Sie führen eigene Kampagnen und Tierprojekte durch um zu zeigen, dass es andere tierfreundliche Methoden im Gegensatz zur Massentierhaltung gibt.

Bei Ihrem Projekt „Alp-Weideschwein“ bringen sie 20 Turopolje-Ferkel für den Sommer auf die Alp wo sie sich im Sommer den Bauch mit Grass vollschlagen, bevor sie dann im Herbst in die Ausmast ins Tal kommen. Im Winter werden sie geschlachtet.

Ich unterstütze dieses Pilotprojekt, weil mir die faire Tierhaltung enorm wichtig ist. Dieses „Endprodukt“ ist für mich absolut vertretbar. Ich bin für einen bewussten Konsum von tierischen Produkten.

Hier geht’s zum Spenden:
https://spenden.kagfreiland.ch

Tag 50

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Herkunft: unbekannt

Ich fokussiere mich auf Biogemüse, Bioshampoo, Gütesiegel hier und da, aber wenn es um Kleider und ganz besonders Leder geht sehen wir nur das „Made in …“.

Tierhaltung und Lederverarbeitung ist aber auch ganz besonders beim Leder sehr wichtig. Ich finde, wenn ich auf Labels und Biofleisch etc. achte, sollte ich das überall tun. So bin ich gestern auf einen Artikel in einem Magazin gestossen über das Label „fin“.

„fin“ ist eine Schweizer Firma gegründet von drei jungen Frauen. Sie Hinterfragen die Nachhaltigkeit des Produkts, interessieren sich für das Rohmaterial und welche Menschen dahinterstehen. Sie setzten auf eine sozial und ökologische verantwortungsvolle und rückverfolgbare Herstellung. Mit ihren Projekten erzählen sie Geschichten. Geschichten über die traditionelle Handwerkskunst und verbinden mit modernem und zeitlosem Design.

Jedes Leder erzählt eine Geschichte, jede Kuh hatte ihr eigenes individuelles Leben. Das wiederspiegelt sie in der Haut (im Leder). Das ist wunderschön und zugleich einzigartig. Ich will keine unpersönliche, industrielle Tasche, bei der ich weder weiss, wo her das Leder kommt oder wie das Tier behandelt wurde und gelebt hat. Sie soll die Handwerkskunst und die Leidenschaft der Menschen dahinter wiederspiegeln. So eine Tasche erzählt Geschichten, sie macht Alles mit und ist dein treuer Begleiter.

Hier geht’s zur Webseite:
http://fin-projects.ch/about/

Tag 49

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Und du glaubst nicht an Wunder?

Wir sind umgeben von Wunder, doch sehen wir sie nicht. Wir gehen durch unser Leben ohne ab und zu anzuhalten und die ganzen Wunder um uns herum zu sehen. Vergiss das nicht!

WELT DER WUNDER, MATERIA

Die Wellen die du siehst schlagen gegen diese Felsen
Seit drei Milliarden Jahren
Ob sie uns bemerken oder ob sie sich an irgendwas erinnern
Wir waren schon einmal kurz da
Haben alles getan
Es hat endlich geklappt
Halten etwas auf dem Arm das so aussieht wie wir
Es wird doppelt so schön
Es wird doppelt so viel
Wenn ich es teile mit dir – unendliche weiten
Wir schicken Roboter auf reisen
Bringt uns was Schönes mit
Wir schrieben – lassen es in Flaschen treiben
Bestimmt gibt’s ne‘ Nachricht zurück
Wir wachen auf mit Sorgen
Wachen auf mit Falten
Wachen auf mit ’nem Lächeln im Gesicht
Jemand geht, wir holen Wasser
Löschen sein Feuer
Trotzdem vergessen wir ihn nicht

Denn wir leben auf einem Blauen Planeten
Der sich um einen Feuerball dreht
Mit ’nem Mond der die Meere bewegt
Und du glaubst nicht an Wunder
Und du glaubst nicht an Wunder
Und ein Schmetterling schlägt seine Flügel
Die ganze Erdkugel bebt
Wir haben überlebt
Und du glaubst nicht an Wunder
Und du glaubst nicht an Wunder

Wir sind so weit auseinander
Doch fühlen uns so nah
Spreche deine Sprache nicht doch versteh jedes Wort
Ich muss nur kurz an dich denken
Das Telefon klingelt
Es bleibt ein Mystischer Ort
Lawinen aus Metall rollen jeden Morgen durch die Stadt
An unseren Fenstern vorbei
Mama erde trägt Klunkern – schmückt sich mit Brillanten
Wir rauben sie aus und bestimmen einen Preis
Wir sind Schwarz, wir sind Weiß, wir sind Grün
Und Gelb, Blau, Grau oder Rot
Wir sind mal Hendricks, Mozart, Biggy, Queens of the Stone Age und Depeche Mode
Wir gucken bis zum Urknall
Ich kann hören wie dein Herz tobt
Egal ob wir fallen oder aufsteigen
Du hast doch schon mal gewonnen
Gegen Millionen die so waren wie du
Das muss doch ausreichen, man

Wir leben auf einem Blauen Planeten
Der sich um einen Feuerball dreht
Mit ’nem Mond der die Meere bewegt
Und du glaubst nicht an Wunder
Und du glaubst nicht an Wunder
Und ein Schmetterling schlägt seine Flügel
Die ganze Erdkugel bebt
Wir haben überlebt
Und du glaubst nicht an Wunder
Und du glaubst nicht an Wunder

Hier geht’s zum Lied von Materia:
https://www.youtube.com/watch?v=xBD2ZFDFXto

Tag 48

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Ist Regenwald käuflich?

Heute Abend hatte ich eine sehr interessante Unterhaltung mit meinem Mitbewohner. Er fragte mich in mitten einem Gespräch: „Kann man eigentlich einfach ein Stück Regenwald kaufen?“ Gute Frage, oder?

Dazu habe ich verschiedene Organisationen gefunden.

Die erste ist ein Baumsparvertrags Organisation. Die Organisation pflanzt Bäume für dich auf einer gewissen Anzahl von Quadratmetern. Man zahlt jährlich einen gewissen Betrag und nach 25 Jahren, wird einem der Gewinn, welcher aus den Edelhölzern (natürlich ohne Kahlschlag) sich ergibt, zurück aufs Konto überwiesen, super alternative um Geld anzulegen! Damit spart man Nachhaltig!

https://www.forestfinance.de/produkte/baumsparvertrag/

Man kann auch ein Stück Regenwald z.B. zum Geburtstag verschenken:
https://www.regenwald-schuetzen.org/projekte-international/guatemala/ich-schenk-dir-ein-stueck-regenwald.html

Oder tatsächlich, man kann auch ein Stück Regenwald kaufen:
https://lebenswald.org/regenwald-kaufen/

Also, falls du das nächste Mal wieder nicht weißt, ob du dir die Schuhe kaufen sollst oder nicht, kauf dir doch ein Stück Regenwald, macht vielleicht sogar ein Stückchen mehr Freude!

#buyrainforest

Tag 47

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Richtig und Falsch

Wer entscheidet was Richtig und was Falsch ist auf dieser Welt. Wer definiert Schönheit, Gesundheit und Reichtum.

In meiner Wahrnehmung, jeder für sich selbst.

Ich habe vor kurzem eine sehr lustige Begegnung, mit einem Afrikanischen Jazz Musiker, im Zug gehabt. Er erzählte mir von seinem Jetset Leben, wo er jedes Wochenende in einer neuen Metropole auftretet und sein Agent in Spontan nach Paris, New York oder sonst wo auf der Welt schickt, um aufzutreten. Darauf erwiderte ich: „Was für ein Traumleben!“ Darauf antwortete er gelassen: „Darling, you have to define your own dreamlife!“

So komme ich zum Schluss. Ich darf niemanden für sein Leben verurteilen, den jeder hat die Kraft sein eigenes Traumleben zu erschaffen. Du musst es nur für dich selbst definieren.

In diesem Fall, werde ich heute beginnen, meine eigenes Traumleben zu definieren und herausfinden, was ich von diesem Leben erwarte.

Tag 46

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Perfektion perfektionieren, Probleme problematisieren

Jedes Problem auf dieser Welt, sei es der Urwald, der im rasenden Tempo verschwindet; die Hungersnöte und die Armut auf der ganzen Welt; die Tierquälerei; Kriege; Drogenprobleme; Überzüchtung von Pflanzen und Tieren…

Jedes dieser Probleme wurde erschaffen vom Mensch selber, das heisst wenn der Mensch sich entscheidet diese Probleme zu beseitigen, würde er dies ohne jeden Zweifel schaffen. Würden wir nicht nach Reichtum und Materiellem streben, sondern nach Frieden und ausgeglichener Liebe, so würden diese Probleme in kürzester Zeit verschwinden.

Alles auf dieser Welt wurde Perfekt erschaffen, bis der Mensch sich dazu entschieden hat, etwas zu perfektionieren, was schon Perfekt ist.

Die Natur wehrt sich anhand von Naturkatastrophen und sendet uns Zeichen. Doch wir sehen sie nicht.

Versteht mich nicht falsch. Ich sage nicht, werft eure Kleider und Schuhe weg, lauft nur noch nackt herum und lebt im Wald. Sondern definiert „Richtig“ und „Falsch“ (mit gesundem Menschenverstand, was das auch immer bedeutet) und lebt danach.

Tag 45

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Zuckerfrei für 3 Tage

Ich muss ganz ehrlich sagen, ohne zu wissen, wo mich diese 3 Tage hinführen werden, habe ich es mir schlimmer vorgestellt. Aber Vieles stellen wir uns ja schlimmer vor, als es am Ende dann wirklich ist.

Ich verzichte, (so gut wie es geht auch wenn ich arbeite) auf raffinierten Zucker. Die letzten drei Tage habe ich auch alle natürlichen Zucker und Süssungsmittel weggelassen. Ich habe mein Frühstück salzig gestaltet, obwohl dies normalerweise immer süss ausfällt. Keine Früchte, keine Rosinen (auch wenn ich sie Liebe), kein Birkenzucker und auch kein Stevia oder sonstige Süssungsmittel.

Ich kann nach drei Tagen noch nicht wirklich sagen, ob sich etwas geändert hat. Doch mir ist aufgefallen, dass ich weniger Naschattacken habe, denn alles was ich auf die schnelle zu mir nehmen wollte, enthält Zucker. Zucker ist einfach überall, ich denke der Schritt, dies zu erkennen, ist schon sehr viel fürs Erste.

Ich sehe Zucker nicht als Feind, sondern eher als Gast, der ab und an zu Besuch kommt. In Europa deckt ein durchschnittlicher Erwachsener 12.5 Prozent mit Zucker, das entspricht 15 Teelöffel. Das ist meines Erachtens zu viel. Zucker verleiht uns ja erfahrungsgemäss Energie, dies ist nicht ganz richtig. Was uns eigentlich die Energie verleiht, ist die Glukose, ein einfacher Bestandteil des Zuckers. Die Glukose lässt den Insulinspiegel Achterbahn fahren. Die überschüssige Glukose wird im Fettgewebe gespeichert.

Um weitere Informationen über das Thema Zucker genau im Detail weiter zu geben, muss ich mich erst einmal einlesen. Das heisst: bis Morgen!

Hier eine Tabelle zum Fructose und Glucose Gehalt:
http://foodintolerances.org/de/fructose-nahrungstabellen/

Tag 44

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Wasser sparen im Alltag

So, nach dem gestrigen Beitrag wissen wir jetzt, Wasser ist nicht selbstverständlich.

160 Liter Trinkwasser benötigt ein Schweizer im Durchschnitt am Tag. 4 Liter davon zum Trinken und Kochen. Alleine 50 Liter gehen täglich auf dem „stillen Örtchen“ drauf. Jeder Liter Wasser wird aufwändig zu Trinkwasser aufbereitet. Schon alleine deswegen, sollte man Wasser sparen.

Also, was kannst du tun:

  • Die Spartaste beim Spülen auf der Toilette benutzen.
  • Kalt duschen. (1. Du duschst automatisch kürzer 2. Du sparst Energie um Wasser zu heizen.)
  • Beim Zähneputzen und einseifen den Wasserstrahl unterbrechen.
  • Duschen statt Baden.
  • Geschirr sparsam Vorspülen für die Geschirrspülmaschine.

Hand aufs Herz, niemand ist perfekt. Doch wir können alle irgendwo Wasser sparen.

Hierzu auch ein Bericht zum Wasser sparen in der Küche:
http://aquaclic.info/home.php

Tag 43

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Wasser für den „Rest der Welt“

Über 350`000 Kinder unter fünf Jahren sterben jährlich an Durchfallerkrankungen die mit mangelnder Hygiene und verschmutztem Wasser in Verbindung gebracht werden.

10 Prozent der Bevölkerung hat noch immer keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das sind 800 Millionen Menschen. Mehr als 2 Milliarden Menschen haben keine eigene Toilette. Jeden Tag sterben mehr als 1000 Kinder unter fünf Jahren wegen Verunreinigtem Trinkwasser, welches zu Atemwegsinfektionen, Wurmerkrankungen und die Hauptursache, etwa die Durchfallerkrankung führt. Mehr als 200 Millionen Menschen benötigen jeden Tag mehr als eine halbe Stunde, um zur nächsten Wasserquelle zu gelangen. Entweder zu einem Brunnen, einem Fluss, Bach oder See. Kinder verbringen oft mehrere Stunden am Tag damit Wasser von Quellen nach Hause zu tragen. Zeit, welche für die Schule aufgewendet werden sollte.

„Unicef” unterstützt mehr als 100 Länder mit Programmen für sauberes Trinkwasser, sanitäre Anlagen und Hygiene. Sie Planen Wasserstellen in kurzer Gehdistanz, Quellbohrung, bauen Brunnen und Quellfassungen. Zusätzlich werden die Menschen auf den Gebrauch von Seifen und Wasserreinigungstabletten instruiert.  Ebenfalls hilft „Unicef“ in Ländern mit regelmässigen Naturkatastrophen (z.B. Vanuatu, Philippinen, Guatemala) entsprechenden Notfallpläne zu etablieren. Ich finde Wasser ist ein allgemeines Grundrecht. Jeder der täglichen Wasser einfach so aus dem Wasserhahn trinkt, sollte sich Bewusst werden, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, obwohl es das sein sollte.

Hier geht’s zum Spenden:
https://www.unicef.ch/de/so-helfen-wir/programme/wasser-und-hygiene